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31.8.2010 |
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DENGUE FIEBER IN THAILAND
Thailand meldet heuer ganz besonders viele
Fälle von Denguefieber, insgesamt bereits über 50.000. Die regionen Chiang
Mai, Chantanburi, Pattani und Narathiwat (als touristisch besonders
interessant) sind stark betroffen. Da die Regenzeit (bis Oktobeer)
zusätzlich zu einer Zunahme der Mückendichte führt, wird ein noch stärkerer
Anstieg der Fälle befürchtet.
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31.8.2010 |
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JAPAN ENCEPHALITIS IN
INDIEN/UTTAR PRADESH
Fast jedes Jahr berichtet
der indische Bundesstaat Uttar Pradesh über eine Japan Encephalits Epidemie
- so auch heuer, allerdings wird betont, dass dieses Jahr besonders viele
und bösartige Krankheitsverläufe zu beobachten sind. Epizentrum der
Erkrankungen ist Gorakhpur, über 1300 Kinder sind schon erkrankt, 211
verstorben.
Für Reisende in diesen Bundesstaat wird derzeit die Impfung gegen Japan
Encephalitis dringend empfohlen.
Auch die Nachbarprovinzen Assam und Nagaland sind - in geringerem
Ausmass - von der Japan Encephalitis Epidemie betroffen. |
| 25.8.2010 |
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WEST-NIL-FIEBER in GRIECHENLAND Anfang August 2010 berichtete das zuständige Ministerium in Griechenland über einen Ausbruch von West-Nil-Fieber in Zentralmazedonien (Nordgriechenland). Bisherige Fälle in Griechenland wurden nur bei Tieren registriert, die derzeitigen Fälle sind die ersten bestätigten beim Menschen (Referenzlabor für Arboviren Thessaloniki). Die ersten betroffenen Personen wurden mit Symptomen einer Menigoencephalitis hospitalisiert. Zum Stichtag 20.8.2010 sind 92 Erkrankungen mit 8 Todesfällen bekannt. Die Mehrzahl der Fälle (81%) hatte zentralnervöse Manifestationen, betroffen waren vor allem ältere Menschen. Bekämpfungsmaßnahmen: Insektenbekämpfung, Forcierung der epidemiologischen Überwachung, Schulung des medizinischen Personals und Aufklärung der Bevölkerung Das Risiko für Griechenlandreisende ist gering. Bei Reisen durch das betroffene Gebiet ist eine Expositionsprophylaxe (lange Kleidung, Mückenschutz-Präparate, ...) zu empfehlen.
Für Profis: Dazu gibts auch eine
Publikation
in Eurosurveillance:
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| 16.8.2010 |
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MULTIRESISTENTE ERREGER AUS INDIEN UND PAKISTAN Einigen Berichten zufolge sind mehrere Fälle von Infektionen mit multiresistenten bakteriellen Erregern bei Personen aus dem Raum Indien und Pakistan gemeldet worden, bei denen die Patienten auf Grund der Unbehandelbarkeit der Infektion auch verstorben sind. Es handelt sich dabei um gramnegative Enterobacteriaceae (v.a. E.coli und K.pneumoniae), die an sich schon vielfach multiresistent sind und nun zusätzlich auch noch NDM-1 (New Delhi metallo betalactamase) produzieren. Damit sind diese Keime auch resistent gegen Carbapeneme, die vielfach die letzte "Verteidigungslinie" in der Antibiotikatherapie darstellen. Jedoch: die meisten der isolierten Keime waren auf Colistin und Tigezyklin empfindlich. Diese Keime kann man beim bei verschiedensten Krankheiten finden, wie z.B Durchfällen, Lungenentzündugnen, grossflächigen Wunden und als Sekundärinfektionen bei Operationen. Diese sehr theoretische Vorgeschichte nun versuchsweise aufgelöst: Es handelt sich um klassische nosokomiale (krankenhausassoziierte) Keime, die sehr selten auftreten. Es besteht daher keine Gefahr für z.B Reisende nach Indien. Eine gewisse Gefährdung besteht aber, wenn man dort ins Krankenhaus muss, oder wenn man als "medizinischer Tourist" gezielt in Gebiete fährt, wo diese Keime häufiger sind, um sich dort einer (in Europa vielleicht zu kostspieligen) Operation zu unterziehen. Für den Umgang mit Patienten, die unter einer solchen Infektion leide, gilt natürlich strengste Hygiene und Infektionsprophylaxe. |
| 30.6.2010 |
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POLIOMYELITIS IN TADJIKISTAN
Die Situation hinsichtlich Kinderlähmung in Tadjikistan hat sich weiter verschlechtert, es ist von über 500 Krankheitsfälle, mehr als 180 davon bestätigt und 15 Todesfällen mittlerweile die Rede.. Es wurde Poliovirus Typ 1 nachgewiesen.
Die Fälle sind in 24 von 68 Provinzen aufgetreten, der Südwesten und Dushanbe sind hauptbetroffen Die WHO hat sofort mit
Massenimpfaktionen begonnen. Für Reisende gilt eine entsprechend ernstzunehmende Impfempfehlung.
Mittlerweile sind auch einige nach Russland importierte Fälle von
Polio gemeldet ,
was die Bedeutung dieses Ausbruchs unterstreicht. Reisende in diese Region sollten jedenfalls den Polioschutz überprüfen und gegebenenfalls auffrischen.
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| 30.6.2010 |
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WICHTIGE
„OUTBREAK“ NEWS
MENINGOKOKKENMENINGITIS IN AFRIKA
Die jahrezeitlich bedingt aufgetretenenen Meningokokkenepidemien in einigen westafrikanischen Staaten klingen nunmehr ab. Die Infektionsgefährudung sinkt damit und die Impfnotwendigkeit ebenfalls.
DENGUEFIEBER AUF PHUKET
Eine der beliebtesten Badeinseln der Europäer ist massiv von Dengue betroffen: Phuket.
Da es keine Impfung gibt, sind nur Mückenschutzmassnahmen als einzige Prophylaxe möglich.
Personen, die mit den typischen Dengue-Symptomen erkranken, sollten jendenfalls medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
TOLLWUT IN CHINA
China hat in Form eines offiziellen
Reports des Gesundheitsministeriums bekanntgegeben, dass China in den
letzten Jahren neben Indien zu den am stärksten tollwutgefährdeten Regionen
zählt. Etwa 2400 Personen sind an Tollwut pro Jahr (!) verstorben.
Hauptsächlich betroffen sind die Südprovinzen Guizhou,
Guongdong,Hunan,Sichuan und Guanxi, aber auch im Norden nehmen die Fälle zu.
Die Tollwutimpfung wird daher für China v.a. bei Aufenthalt im ländlichen
Raum angeraten.
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2.3.2010 |
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TOLLWUT IN BALI
Nachdem vor kurzem Tollwut nach
Bali reintroduziert wurde, mehren sich Meldungen, die eine Aggravierung
dieses Problems signalisieren: Derzeit werden in Bali rund 1000-1500
Hundebisse mit suspekten Tieren pro Monat versorgt. Daraus ergeben sich auch
für touristisch Reisende Konsequenzen: Während Tollwutimpfstoff westlicher
Provenienz im wesentlichen ausreichend vorhanden sein dürfte, sind
Tollwutimmunglobuline kaum erhältlich. Da diese aber beim Ungeimpften, der
gebissen wurde, ein ganz wesentlicher Bestandteil der
postexpositionellen Immunisierung ist, entsteht für den Reisenden ein
unkalkulierbares Risiko, im Falle des Falles ungenügend versorgt zu werden.
Es wird daher allen Balireisenden, insbesonders auch für Kinder, die
vorbeugende Tollwutimpfung angeraten, da vorbeugend Geimpfte keine
Immunglobuline mehr im Falle eines Bisses benötigen.
POLIOMYELITIS
...ist nach wie vor nicht ausgerottet!
zur Erinnerung an diese immer noch in einigen Ländern endemische Erkrankung
die aktuelle Karte der WHO (2.2.)
Die Impfempfehlung für Fernreisende (Aufrischung alle 10 Jahre) bleibt
daher nach wie vor aufrecht.
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| 25.01.2010 |
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IMPFAKTION GEGEN "NEUE GRIPPE"
1.Alle wichtigen administrativen
Auskünfte, also, wo, wann und wie geimpft wird, ferner ein
Informationsblatt zur Impfung, mögliche Kontraindikationen und die
Einverständniserklärung finden Sie auf der homepage
des BMG. Dort finden Sie auch eine Auflistung der Risikogruppen
(Personen mit bestimmten Grndkrankheiten, Schwangere u.a.), für die die
Impfung ganz besonders wichtig ist.
2. Klarstellungen zur Impfung mit Celvapan:
- Es handelt sich um einen inaktivierten H1N1 Ganzvirusimpfstoff, der keine
Hilfsstoffe enthält (kein Thiomersal, keine Nanopartikel, kein Adjuvans).
- Der Impfstoff ist keine "experimentelle" Vakzine, sondern ein
ausgereiftes und ausgetestetes Produkt: Auf der Basis des bereits länger
zugelassenen Impfstoffes gegen die Vogelgrippe (H5N1) wurde nach dem exakt
gleichen Herstellungsverfahren nur unter Austausch des Virus das Celvapan
hergestellt. Diese Methodik entspricht exakt jener des alljährlichen
Zulassungsverfahrens der saisonalen Grippeimpfstoffe.
- Es liegen von Celvapan bereits zusätzliche Sicherheitsdaten vor, die dem
Impfstoff bescheinigen, dass er in keinem Parameter schlechter verträglich
ist, als wir das seit vielen Jahren von den saisonalen Grippeimpfstoffen
kennen. Auch für Kinder gibt es bereits hiezu Daten, hier ist der Impfstoff
ganz offensichtlich sehr gut verträglich.
- Auch zur Immunogenität gibt es erste Daten, die dem Impfstoff eine gute
Antikörperbildung nachsagen.
- Es sind 2 Impfungen im Abstand von 3 Wochen nötig. Nur eine Impfung ist
v.a. auf Dauer gesehen, zuwenig.
- Die Impfung gegen die saisonale Grippe und gegen die Neue Grippe können
gemeinsam verabreicht werden, auch eine gleichzeitige Applikation ganz
anderer Impfungen mit der neuen Grippe ist möglich.
3. Auch wenn die neue Grippe in der
überwiegenden Zahl der Fälle relativ harmlos verläuft, so soll das nicht
darüber hinwegtäuschen, dass:
- Weltweit bereits fast 14.000 Personen daran verstorben sind.
- In Europa mehr als 1200 Personen zu Tode gekommen sind
- Allein in den USA über 200 Kinder an der Grippe verstorben sind
- und zahllose Erkrankte schwere Komplikationen erlitten haben
Es gibt keinen nennenswerten Grund, sich
gegen die neue Grippe NICHT impfen zu lassen, aber eine ganze Reihe von
guten Gründen, es sehr wohl zu tun. Auch wenn Sie selbst davon überzeugt
sind, dass Ihnen eine Grippe nichts anhaben kann, sollten Sie daran denken,
dass Sie als Überträger vielleicht jemanden gefährden, dessen Immunsystem
mit dieser Erkrankung nicht so leicht fertig wird....
Mittlerweile gibt es bereits Sicherheitsdaten zu Celvapan, dem in Österreich
gebräuchlichen Impfstoff, die laut EudraVigilance bei mehr als 3,3 Mio
ausgegebenen Impfdosen nur 160 Patientenmeldungen von Nebenwirkungen zur
Folge hatten.
Zahlen und Fakten zur neuen Influenza
http://www.ecdc.europa.eu/en/Health_topics/novel_influenza_virus/2009_Outbreak/
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| 20.7.2009 |
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DENGUE FIEBER AM
AMERIKANISCHEN KONTINENT UND IM WESTPAZIFIK
Das ECDC veröffentlicht mit 8.7. die aktuellen Zahlen zum Auftreten von Dengue-Fieber
in Mittel- und Südamerika und im Westpazifik (Daten: WHO) Demnach sind am
amerikanischen Kontinent zwischen 1.1. und 26.6. über
480.000 Fälle registriert worden. Sehr anschaulich findet sich das auf der
Karte des ECDC:

In der Region Westpazifik muss gegenwärtig in mehr
als 2/3 aller Länder mit Dengue gerechnet werden, wobei 2008 einige Staaten
besonders betroffen waren. Siehe dazu Grafik am Ende des Berichts
Hervorzuheben ist, dass viele besonders gefährdete Gebiete in Asien
ausserhalb der Region Westpazifik liegen, dazu zählen: Indien, Sri Lanka,
Thailand, Myanmar, um nur die touritisch wichtigsten zu nennen.
Da es keinerlei Schutzimpfung gegen Dengue derzeit am Markt gibt, kann man
nur durch Mückenabwehr eine aktive Prophylaxe betreiben.

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28.11.2009 |
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DENGUE-FIEBER
Dengue ist ein globales Problem geworden und heute im internationalen
Reiseverkehr als eine der wichtigsten reisemedizinisch relevanten
Erkrankungen zu werten. Zum Überblick über die Endemiezonen seinen
anschliessend die rezenten Karten der WHO wiedergegeben. Ausdrücklich
hervorgehoben sei aber, dass diese Karten nichts über epidemische
Ausbrüche sagen.
amerikanischer
Kontinent:

Asien und Afrika:

Zahlreiche Regionen melden regelmässig grössere Zahlen von Dengue-Erkrankungen:
ASIEN
Thailand hat auch 2006, wie schon in den letzten Jahren, massiv
Probleme mit Denguefieber. Insbesonders Mai bis Oktober (Regenzeit) wird
eine erhöhte Infektionsgefährdung für Touristen befürchtet.
Vietnam, Kambodscha, Laos sind sehr stark betroffen, Vietnam meldet
z.B. 2007 über 80.000 Fälle
Indonesien v.a. West Java ist betroffen, seit nunmehr 2 Jahren stark
erhöhtes Risiko
Indien: hier ist vor allem wieder New Delhi betroffen.
China: Provinz Guangdong hpts.betroffen
Malaysia berichtet, dass in den letzten 10 Jahren die Zahl der
Dengue-Infektionen sich verzehnfacht hat. Hohe Aktivität im Jahr 2006 und
2007!
Philippinen melden immer wieder Infektionen, trotz
Eindämmungsbemühungen
Es sind dies nur einige Beispiele
für den Raum Fernost, es ist aber davon auszugehen, dass sich in praktisch
allen Regionen die Dengue-Gefährdung erhöt hat und weiter erhöht.
Mückenschutz ist daher oberstes Gebot.
MITTEL- UND SÜDAMERIKA
Ecuador hohe Aktivität im ganzen Land
Costa Rica meldet bis Oktober 2005 bereits 31.000 Fälle, im ganzen Jahr
2004 waren es "nur" 2679. 2007 wurden in den ersten 9 Monaten
24.000 Fälle registriert.
Venezuela berichtet ähnliche Fallzahlen
Guatemala hat nach wie vor erhöhte Dengue-Aktivität, trotz
Eindämmungsbemühungen der Behörden
Mexico ist ebenfalls betroffen, hier ist der seit Jahren
verschwundene Typ 1 wieder zurückgekehrt, Puerto Vallarte meldet ebenfalls
Fälle
Belize meldet rund um die Hauptstadt vermehrt Fälle.
Kuba meldet neuerdings auch wieder Dengue-Fälle
Brasilien meldet eine erhöhte
Aktivität, auch Rio ist betroffen.
Französisch Guyana meldet einen grösseren Dengue-Ausbruch
Ecuador meldet, dass v.a. die Küstengebiete und das Peruvianische
Grenzgebiet betroffen sei.
Paraguay meldet offiziell über 22000 Erkrankungen und 17 Tote,
inoffiziell sind über 400.000 Menschen betroffen
Australien (Inseln der Torres-Strait und North Queensland)
Yemen meldet bei mehr als 350 Erkrankungen 10 Todesfälle (Provinz
Shaba)
Die obige Aufzählung der Länder
gibt nur besonders betroffene Gebiete wieder.
Es sei daher nochmals auf die dringende Notwendigkeit der Verwendung von Mückenschutz-Präparaten,
Permethrinen und Moskitonetzen hingewiesen. Achtung: Dengue wird auch durch
tagaktive Stechmücken übertragen.
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