Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist die Folge der Unterversorgung des Gehirns und anderer Körpergewebe mit Sauerstoff und die dadurch ausgelösten Kompensationsmechanismen (Mechanismen des Organismus, die die Sauerstoffversorgung verbessern sollen). Die Höhenkrankheit kann bereits in Höhenlagen ab 2.500 m auftreten.

Bei gesunden Erwachsenen sind keine prädisponierenden Faktoren (d.h. Faktoren, die eine Höhenkrankheit vorhersehen lassen) bekannt.

Das Erkrankungsrisiko ist bei Rauchern gleich groß wie bei Nichtrauchern, bei Untrainierten gleich wie bei Trainierten und auch bei älteren Menschen gleich groß wie bei Jugendlichen. Lediglich Kinder sind etwas anfälliger.

Auslösende FaktorenVorbeugung
zu rascher Aufstieg langsamer Aufstieg, Höhentraining
Überanstrengung Einelegen von Erholugnspausen
Alkohol Vermeidung von Alkoholgenuss
Flüssigkeits- und Mineralmangel durch vermehrte Ausscheidung Ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten
Infekte Sanierung von Infektionsherden
Schlafmittel Vermeidung von Schlafmitteln

Die Symptome der Höhenkrankheit sind je nach Schweregrad verschieden. Sie müssen sorgfältig beobachtet werden, weil sie für die Beurteilung der Gefährlichkeit des Zustandsbildes und vor allem für die zu treffenden Maßnahmen von größter Bedeutung sind.

Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Frühzeichen

Behandlungsmöglichkeiten

Bei Verschwinden der Symptome am nächsten Morgen kann der Aufstieg langsam fortgesetzt werden.

Warnzeichen

Behandlungsmöglichkeiten

Alarmzeichen

Behandlungsmöglichkeiten

Für Interessierte bietet die österreichsiche Gesellschaft für Alpin und Höhenmedizin eine ausgezeichnete Anlaufstelle.